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Ergebnis 1.666 bis 1.680 von 2009
  1. #1666
    Es gibt genug Arbeitnehmer, die die FDP wegen deren Positionen zum Arbeitszeitgesetz wählen, einfach weil unterschiedliche Berufe ganz unterschiedliche Anforderungen haben.

    In meinem Job (IT) würde praktisch jeder den ich kenne das befürworten:

    ◾CDU und FDP wollen Arbeitszeitgesetz reformieren.
    ◾Grenzen für Höchstarbeitszeit am Tag sollen aufgehoben werden.
    ◾Mindestruhepause von elf Stunden wird ebenfalls in Frage gestellt.


    Einfach weil: Es ist nämlich z.B. so, dass in meiner Branche Home Office oft möglich ist oder flexible Arbeitszeit außerhalb der "traditionellen Regelarbeitszeiten") und man gerne so arbeitet:

    - morgens 5 Stunden im Büro, z.B. 8 - 13 Uhr... dann nach Hause fahren, Rechner mitnehmen, Freizeit an einem sonnigen Nachmittag genießen, Kinder betreuen, ... und dann abends von 20 - 23 Uhr nochmal 3 Stunden arbeiten.

    Oder man arbeitet an einem Tag von 14 - 23 Uhr, weil man an dem Tag vormittags nen privaten Termin wahrnehmen möchte und möchte aber trotdzem am ncähsten Tag um 8:00 anfangen. GEht auch nicht.

    Oder im Consulting früher hab ich gerne Mo - Do 40 Stunden oder mehr gearbeitet und dafür 3 Tage Wochenende gemacht.

    Solche flexiblen Arbeitszeitmodelle sind erholsam (finde ich), familienfreundlich (dadurch ist es z.B. einfacher möglcih, dass beide Elternteile arbeiten, weil sie das beide flexibler einteilen können, wenn der Papa seine Arbeitszeiten so legen kann, dass er um 15 Uhr das Kind von der kita holen kann, kann die Mutter einfacher nachmittags arbeiten oder andersrum.) , macht Spaß ...ABER das kann man in der Zeiterfassung nicht buchen! Weil es verstößt gegen das Ruhezeitengesetz, weil zwischen 23 Uhr und 8 Uhr keine 11 Stunden liegen. Will der Arbeitgeber so etwas ermöglcihen, bleibt ihm nur die Mitarbeiter dazu zu ermutigen falsch zu buchen (also er bucht im Zeiterfassungssystem 8 Stundne, aber halt nicht da wo er wirklich gearbeitet ist), weil der Arbeitgeber sonst wenn er kontrolliert wird, wegen Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz belangt wird. Und bei automatischer Zeiterfassung geht es quasi gar nicht.

    In der Praxis machen das trotdzem alle und tricksen halt bei der Zeiterfassung, was aber auch nur bei Vertrauensarbeitzeit geht und natürlich rechtlich eben auch nicht in Ordnung ist. Vor allem kann man das natürlich nur mündlich absprechen und wenn dann doch mal Ärger zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gibt, dann könnte der Arbeitgeber den ARbeitnehmer kündigen, weil der falsch gebucth hat...dass das abgesprochen war kann der Mitarbeiter ja dann schlecht beweisen.

    Deswegen gibt es halt Branchen wo die Leute so eine Gesetzgebung für sich persölnich sehr gut finden würden. Dass die Gesetze eigentlich dafür da sind schwache Arbeitnehmer zu schützen ist natürlich klar, aber ich denke EIN Arbeitszeitgesetz für alle Arten von Arbeit deckt die Lebensrealität der Arbeitnehmer einfach nicht ab. Manche behindert es und andere beschützt es trotdzem nicht effektiv.

    Und die heutigen Regelungen unterscheiden auch nicht zwischen der unterschiedlichen Arten von Tätigkeiten, obwohl ich mir vorstellen kann, dass das durchaus Sinn machen würde. Ich kann mir vorstellen, dass bei harten körperlichen Tätigkeiten die 11 Stunden Ruhezeit durchaus notwendig und sinnvoll sind. Besteht meine Arbeit aber darin dass ich 8 Stunden am Tag vor einem PC sitze, kann ich mir wiederum gut vorstellen, dass es sogar viel gesünder ist, wenn man da 5 Stunden arbeitet, dann ein paar Stunden was anderes - z.B. an der frischen Luft - macht, dann nochmal 3 Stunden vor dem PC sitzt und 8 Stunden schläft. Solche Unterschiede berücksichtigen alte Arbeitszeitgesetze gar nicht.
    Geändert von Lilith79 (12-10-2017 um 13:08 Uhr)

  2. #1667
    bayrischer Dichter Avatar von Voltaire
    Ort: München
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Das ausgerechnet ein Demoskop, die AFD als Chance für die CDU sieht und der CDU mitteilt, das man die AFD ja benutzen könne um die Linken Parteien zu schwächen oder Mehrheiten auf der linken Seite zu verhindern, ist für mich ein Skandal, der komischerweise kaum in der Öffentlichkeit diskutiert wird.
    Ist keine feine Tour, speziell, wenn man nach Außen hin so tut, als würde man im Wahlkampf nur deshalb ein bisschen mitmachen um nicht als Spielverderber dazustehen.
    Aber als Skandal würde ich das nicht bezeichnen. Solche Überlegungen gibt es im Wahlkampf doch sicherlich in allen Parteien.
    Gerade Deine Linke gründet ja zum Beispiel zu einen guten Teil darauf, der SPD ans Bein zu pinkeln, selbst wenn sie die eigene Perspektiven dadurch schmälert.
    Geändert von Voltaire (12-10-2017 um 13:06 Uhr)
    "Ihre Meinung ist mir widerlich..." François Marie Arouet genannt Voltaire (1694-1778)

    Ich distanziere mich vollumfänglich von jeglicher Handlung oder Äußerung der bayrischen Landesregierung.

  3. #1668
    RRG hat bei der letzten Wahl noch nicht mal 40% zusammen erhalten. Bei einer Neuwahl wird das sicher nicht mehr.

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  4. #1669
    TV-Tipp:
    Illner, ZDF, 22:15 Uhr - 23:15 Uhr
    Leider hat es aber das ZDF versäumt, Herrn Dobrindt einzuladen. Könnte trotzdem sehr interessant werden, geladen insbesondere Aiger, Trittin, Nahles, Kubicki.

    Vor allem der Auftritt von Frau Nahles dürfte erheiternd sein.

  5. #1670
    Frau Nahles hat ja angekündigt, sich nicht zu verbiegen, aber da zu verändern, wo es Sinn macht. Sie glaubt tatsächlich, die Leute würden eher auf ihre Haare schauen als auf ihre Politik.


  6. #1671
    Zitat Zitat von pantoffel_3 Beitrag anzeigen
    TV-Tipp:
    Illner, ZDF, 22:15 Uhr - 23:15 Uhr
    Leider hat es aber das ZDF versäumt, Herrn Dobrindt einzuladen. Könnte trotzdem sehr interessant werden, geladen insbesondere Aiger, Trittin, Nahles, Kubicki.

    Vor allem der Auftritt von Frau Nahles dürfte erheiternd sein.
    Dobrindt war doch erst letzte Woche bei "Illner", was soll er denn schon wieder da??

    Auch beim Thema war man in den letzten beiden Wochen gewohnt einfallslos...

    05.10.17: Offene Flanken, rote Linien – klappt das mit Jamaika?
    12.10.17: Koalition nur für Eliten – wie sozial wird Jamaika?

  7. #1672
    Zitat Zitat von Voltaire Beitrag anzeigen
    Ist keine feine Tour, speziell, wenn man nach Außen hin so tut, als würde man im Wahlkampf nur deshalb ein bisschen mitmachen um nicht als Spielverderber dazustehen.
    Aber als Skandal würde ich das nicht bezeichnen. Solche Überlegungen gibt es im Wahlkampf doch sicherlich in allen Parteien.
    Gerade Deine Linke gründet ja zum Beispiel zu einen guten Teil darauf, der SPD ans Bein zu pinkeln, selbst wenn sie die eigene Perspektiven dadurch schmälert.
    Im Moment ist eher die SPD, die Öffentlichkeitswirksam versucht die Linke aus Landtagen zu halten. Bei dem Rechtsruck momentan im Land, als erstes Ziel auszurufen, das die Linke unter 5% bleibt, ist schon sehr merkwürdig. Das sind aber eher politische Rankespiele. Die klammheimlichen Beeinflussungen von Demoskopen oder auch Medien sind nun nicht so offensichtlich zu erkennen.
    Geändert von Manitu (12-10-2017 um 20:58 Uhr)

  8. #1673
    Zitat Zitat von Lilith79 Beitrag anzeigen
    Es gibt genug Arbeitnehmer, die die FDP wegen deren Positionen zum Arbeitszeitgesetz wählen, einfach weil unterschiedliche Berufe ganz unterschiedliche Anforderungen haben.

    In meinem Job (IT) würde praktisch jeder den ich kenne das befürworten:

    ◾CDU und FDP wollen Arbeitszeitgesetz reformieren.
    ◾Grenzen für Höchstarbeitszeit am Tag sollen aufgehoben werden.
    ◾Mindestruhepause von elf Stunden wird ebenfalls in Frage gestellt.


    Einfach weil: Es ist nämlich z.B. so, dass in meiner Branche Home Office oft möglich ist oder flexible Arbeitszeit außerhalb der "traditionellen Regelarbeitszeiten") und man gerne so arbeitet:

    - morgens 5 Stunden im Büro, z.B. 8 - 13 Uhr... dann nach Hause fahren, Rechner mitnehmen, Freizeit an einem sonnigen Nachmittag genießen, Kinder betreuen, ... und dann abends von 20 - 23 Uhr nochmal 3 Stunden arbeiten.

    Oder man arbeitet an einem Tag von 14 - 23 Uhr, weil man an dem Tag vormittags nen privaten Termin wahrnehmen möchte und möchte aber trotdzem am ncähsten Tag um 8:00 anfangen. GEht auch nicht.

    Oder im Consulting früher hab ich gerne Mo - Do 40 Stunden oder mehr gearbeitet und dafür 3 Tage Wochenende gemacht.

    Solche flexiblen Arbeitszeitmodelle sind erholsam (finde ich), familienfreundlich (dadurch ist es z.B. einfacher möglcih, dass beide Elternteile arbeiten, weil sie das beide flexibler einteilen können, wenn der Papa seine Arbeitszeiten so legen kann, dass er um 15 Uhr das Kind von der kita holen kann, kann die Mutter einfacher nachmittags arbeiten oder andersrum.) , macht Spaß ...ABER das kann man in der Zeiterfassung nicht buchen! Weil es verstößt gegen das Ruhezeitengesetz, weil zwischen 23 Uhr und 8 Uhr keine 11 Stunden liegen. Will der Arbeitgeber so etwas ermöglcihen, bleibt ihm nur die Mitarbeiter dazu zu ermutigen falsch zu buchen (also er bucht im Zeiterfassungssystem 8 Stundne, aber halt nicht da wo er wirklich gearbeitet ist), weil der Arbeitgeber sonst wenn er kontrolliert wird, wegen Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz belangt wird. Und bei automatischer Zeiterfassung geht es quasi gar nicht.

    In der Praxis machen das trotdzem alle und tricksen halt bei der Zeiterfassung, was aber auch nur bei Vertrauensarbeitzeit geht und natürlich rechtlich eben auch nicht in Ordnung ist. Vor allem kann man das natürlich nur mündlich absprechen und wenn dann doch mal Ärger zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gibt, dann könnte der Arbeitgeber den ARbeitnehmer kündigen, weil der falsch gebucth hat...dass das abgesprochen war kann der Mitarbeiter ja dann schlecht beweisen.

    Deswegen gibt es halt Branchen wo die Leute so eine Gesetzgebung für sich persölnich sehr gut finden würden. Dass die Gesetze eigentlich dafür da sind schwache Arbeitnehmer zu schützen ist natürlich klar, aber ich denke EIN Arbeitszeitgesetz für alle Arten von Arbeit deckt die Lebensrealität der Arbeitnehmer einfach nicht ab. Manche behindert es und andere beschützt es trotdzem nicht effektiv.

    Und die heutigen Regelungen unterscheiden auch nicht zwischen der unterschiedlichen Arten von Tätigkeiten, obwohl ich mir vorstellen kann, dass das durchaus Sinn machen würde. Ich kann mir vorstellen, dass bei harten körperlichen Tätigkeiten die 11 Stunden Ruhezeit durchaus notwendig und sinnvoll sind. Besteht meine Arbeit aber darin dass ich 8 Stunden am Tag vor einem PC sitze, kann ich mir wiederum gut vorstellen, dass es sogar viel gesünder ist, wenn man da 5 Stunden arbeitet, dann ein paar Stunden was anderes - z.B. an der frischen Luft - macht, dann nochmal 3 Stunden vor dem PC sitzt und 8 Stunden schläft. Solche Unterschiede berücksichtigen alte Arbeitszeitgesetze gar nicht.
    Ich habe meine Zweifel, das die FDP genau das im Sinn hat was du dir vorstellst. Es geht zum Beispiel auch um die Dauererreichbar, für seinen Chef rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen, auch an freien Tagen.
    Wenn du von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr und dann noch mal von 20.00 Uhr bis 23.00 Uhr arbeitest, sind das 8 Stunden Arbeitszeit am Tag, die FDP möchte den Arbeitgebern eher ermöglichen, die 40 Stunden Woche aufzuheben und täglich mehr als 8 Stunden Arbeiten zu lassen mit verkürzten Pausen.
    Und welcher Arbeitgeber möchte denn schon solche flexiblen Arbeitszeiten, wie in deiner Branche , da gibt es höchsten gleitende Arbeitszeit, das man mal später anfängt, dafür länger bleibt.
    Es geht beim Arbeitszeitgesetz nicht nur um schwache Arbeitnehmer, wieso eigentlich schwache. Arbeitnehmer ist Arbeitnehmer jeder muss geschützt werden und jeder braucht Freizeit und Entspannung ohne Ausnahme.
    Geändert von Manitu (12-10-2017 um 20:50 Uhr)

  9. #1674
    Ilse Aigner sieht heute richtig attraktiv aus.

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  10. #1675
    http://www.mdr.de/sachsen/petry-nich...artei-100.html

    Name der neuen Partei steht fest.

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  11. #1676
    Na bitte, wer sagt's denn. Dann machen die es halt.

    "...Dem RND sagte Petry: 'Blau steht für konservative, aber auch freiheitliche Politik in Deutschland und in Europa. Blau ist die Farbe, die zuerst die CSU in Bayern politisch populär gemacht hat. Daran gilt es bundesweit anzuknüpfen.'..."

  12. #1677
    Zitat Zitat von Dennis|Natascha Beitrag anzeigen
    Ilse Aigner sieht heute richtig attraktiv aus.
    die direkt hinter Frau Nahles saß auch

    Frau Nahles sollte mal etwas an ihrer Mimik arbeiten, ich denke immer, die findet alles so lustig und nimmt das, was sie sagt gar nicht so ernst. Eine fürchterliche Art hat sie an sich, was nicht unbedingt zu ihrer Beliebtheit beitragen wird.

  13. #1678
    Zitat Zitat von Dennis|Natascha Beitrag anzeigen
    Na klasse, da bekommt die CDU ja jetzt richtig zu tun. Da könnte doch einer von Forsa jetzt im Willy Brandt Haus einbiegen und von einer Chance für die SPD reden, in dem sich die rechte Seite aufsplittet.
    Geändert von Manitu (13-10-2017 um 00:05 Uhr)

  14. #1679
    Ich finde Andrea Nahles nicht unintressant. Die erste Frau in Spitzenposition auf Bundesebene. Als Ministerin war sie ja doch recht gut.

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  15. #1680
    Zitat Zitat von Dennis|Natascha Beitrag anzeigen
    Ich finde Andrea Nahles nicht unintressant. Die erste Frau in Spitzenposition auf Bundesebene. Als Ministerin war sie ja doch recht gut.
    sie war da gut warum ?


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